Stefanovic, A.; DIDAKTISCHE MATERIA MEDICA Bd. II

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Beschreibung

Während der 1. Band Didaktische Materia Medica im Wesentlichen sogenannte häufiger angezeigte Arzneimittel darstellt – 177 Mittel, von ABROT. bis ZINC. – füllt nun dieser Folgeband, „Lücken“ in der Reihe der A-Mittel. Dazu zählen Mittel wie ANDROCTONUS, ADAMAS, ARISTOLOCHIA CLEMATITIS; ANHALONIUM, AQUA MARINA, ASTERIAS RUBENS und viele mehr.

In diesem Band wird eine Anzahl „weniger geläufiger“ Mittel dargestellt, die sich jedoch bei näherem Hinschauen als unverzichtbar erweisen. Bisher als „klein“ bezeichnete Mittel sind im vorliegenden Werk in der Indikationsdarstellung erweitert und vielfach auch ergänzt um psychische Symptomatiken und Charakteristika, die diese bisher „wenig berücksichtigten“ Mittel nun breiter anwendbar machen, auch in Hinblick auf vielfältige psychische Themen und Problematiken.

Um diese Mittel für den Leser anschaulich zu bebildern, sind zahlreiche Fallbeispiele beigestellt, die die Anwendbarkeiten der Mittel greifbarer, präsenter und nachvollziehbar machen.

Die innerhalb der A-Sektion bereits im ersten Band dargestellten „größeren“ Mittel – wie ALUM., AM-C., AUR., ANT-C., ARS. , ARG. werden im vorliegenden Band um weitere Salze der jeweiligen Serie ergänzt – woraus sich genauere und tiefere Anwendungsmöglichkeiten der jeweiligen Mittel und Mittelserien erschließen.

Darüber hinaus enthält das Buch die Reihe der BACH- und PATERSON NOSODEN in recht ausführlicher Form – ergänzt um Fallbeispiele. Diese Nosoden werden hier unter dem Oberbegriff „BACILLUS“ subsumiert, womit diese Arzneigruppe als Block studiert werden kann. Üblicherweise sind diese Mittel verstreut im Alphabet verteilt (BAC. 7, DYS-CO., GAERT., SYC-CO., PROT. usw).

Eine höchst interessante und bisher vernachlässigte Arzneigruppe mit sehr relevanten Anwendungsmöglichkeiten – so bei Folgen von Antibiotika und anderen Pharmazeutika, wie auch bei zahlreichen unterschiedlichen schweren bis malignen Pathologien.

Die Darstellung der Symptomatiken im vorliegenden Buch erfolgt nach klassischen Gesichtspunkten, ist jedoch erweitert und ergänzt, um Betrachtungsperspektiven neuerer homöopathischer Schulen oder Lehrrichtungen; – so etwa hinsichtlich der Anwendbarkeit von Arzneimitteln nach dem Periodensystem.

Sie werden beim Studium der dargestellten Arzneimittel feststellen, dass sich diese auf den ersten Blick „unterschiedlichen Ansätze“ nicht automatisch widersprechen, sondern sich sogar ergänzen und gegen[1]seitig bestätigen. Insofern handelt es sich bei dieser Materia Medica gleichzeitig um ein Fortbildungsseminar zum Thema „sicherere Anwendung homöopathischer Arzneimittel und Arzneigruppen“.

Aleksandar Stefanovic, im April 2022